Der Kranich:
Eine majestetische Erscheinung.
Foto: C. Kosanetzky
Bild
vergrößern
Über lange Jahre hin hat die Zerstörung wichtiger Lebensräume den sehr standorttreuen Grauen Kranich (Grus grus) in seinem Bestand gefährdet. Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen haben dazu geführt, dass die Diepholzer Moorniederung als Trittsteinbiotop fester Bestandteil auf dem Zugweg der Kraniche geworden ist. Die weiten Moorflächen und deren Umgebung bieten den scheuen Zugvögeln beste Bedingungen für Rast und Nahrungsaufnahme auf ihrer langen Reise.
Rufender Kranich
Foto:
C. Kosanetzky | Bild vergrößern
Mit 5 besetzten Brutrevieren im Jahr 2001 zeichnete sich ein weiterer Erfolg des Moorschutzes ab, denn auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Brut wurden wesentlich verbessert. Für das Jahr 2006 konnten schon 15 Brutreviere nachgewiesen werden. Damit gehört die Diepholzer Moorniederung zu den westlichsten Brutarealen Europas.
Zum Kranich und dem Rastplatz Diepholzer Moorniederung haben wir für Sie interessante und wissenswerte Informationen in einem Flyer zusammen gestellt.
Laden Sie sich den Kranich-Flyer als PDF- Dokument:
Kranich-Flyer
(PDF-Dokument 998 KB)
Alle Download-Angebote | Adobe Reader
Kraniche »live« zu sehen, ist immer wieder ein Erlebnis. Und für erfolgreiche Kranichbeobachtungen sind in der Diepholzer Moorniederung gute Voraussetzungen gegeben. Aber die Vögel sind Störungen gegenüber sehr empfindlich. Deswegen konnten an besonders attraktiven Stellen Beobachtungspunkte eingerichtet werden. Dort bestehen beste Möglichkeiten sich den Tieren zu nähern, ohne sie unnötig zu stören.
Aktualisiert am: 22.10.2009